Einen schönen Gruss aus dem Tessin!!!
Claudia
Hier werden die Ergebnisse des achten Feltalongs (und vergangener sowie zukünftiger) vorgestellt!
…ist ein Gefäß, eine Schatulle für Schätze. Naheliegend, oder!? Deshalb ja auch der Name...
Nur was sind Schätze für mich?
…
Ich werde einen roten Faden hineinlegen. Er wird mich immer wieder daran erinnern, meinen ganz persönlichen roten Faden nicht zu verlieren.
Eine Feder soll mit hinein…
…zur Erinnerung daran, dass das Leben leicht sein darf.
Vielleicht ein Stein? Ja, ein Weg-Stein.
Dieser hier sagt mir, dass wir Wege gemeinsam gehen und einander nah kommen, uns aber auch wieder voneinander entfernen können, um uns irgendwann von neuem anzunähern.
Ein Zweiglein Salbei aus dem Vorjahr – getrocknet aus dem Garten… Er erzählt von Sonne, Regen und Wachstum, von der Reife, der Ernte und der Fülle, der Unterstützung durch die Natur, aber auch vom Vergehen.
Ein kleiner trockener Ast und zwei taube Nüsse meines Lieblingsbaumes, der Korkenzieherhasel… Sie trösten mich bei Missgeschicken mit ihrer Erfahrung, dass nicht alle Früchte reifen und manche Zweige einfach vertrocknen und dann losgelassen werden können.
Eine weiße Schafwolllocke für die Dankbarkeit. Nicht nur den Tieren gegenüber, die uns so bereitwillig ihre Wolle schenken, sondern Dankbarkeit für den Reichtum, der uns alltäglich umgibt.
Sie steht für meine unangepasste, wilde Seite, aber auch für meinen Schatten, für die Eigenschaften und die Handlungen, die meinem Selbstbild nicht entsprechen, die ich an mir selbst nicht mag, die mit Scham verbunden sind. Die schwarze Locke erinnert mich daran, liebevoll und nicht zu streng mit mir selbst zu sein. Diese Locke gehört unbedingt in die SCHATZulle.
Ein Dornenzweig, der mir mit seiner Wehrhaftigkeit meine eigene ins Blickfeld rückt und mir das Thema der Grenzsetzung aufzeigt.
Jetzt kann die SCHATZulle erstmal geschlossen werden. Vielleicht ändert sich der Inhalt auch, einiges kommt wieder hinaus und Neues kommt hinzu.
Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest! Herzliche Grüße
Jana
| Der Gefäßdeckel |
| Der Verschluss |
Heike von Glück am Stück hat diesen wunderbaren Wal gefilzt:
Kinder finden Aufräumen doof und ich kann ihnen als Erwachsene insgeheim nur zustimmen . Über meine verzwickten Hirnwindungen habe ich an einer Lösung des Problems -natürlich filzend- gearbeitet und das ist dabei heraus gekommen: Jonas schluckt was weg. Wenn Aufräumen bedeutet, daß Jonas gefüttert wird, macht das sogar Spaß! Jonas ist an einem Stück gefilzt und kann als Aufbewahrungsbox und Dekorationsobjekt dienen. Sein Schwanz ist flexibel. Seine bescheidenen Maße: Gewicht: knapp 200g. Für einen Wal bemerkenswert leicht. Ausgesteckt von der Schwanzspitze bis zum Maul etwa 53 cm. Von Flossenspitze zu Flossenspitze 42 cm.
Hier der Beitrag von Claudia:
Ein Gefäß zum Aufbewahren von kleinen Schätzen. Ich bewahre meinen Schmuck darin auf. Das Gefäß besteht aus türkiser Kap Merino- und blauer Südamerika Merinowolle und hat die Maße: Höhe bis zur Zipfelspitze 31cm und einen Bauchumfang von 43cm.
| Gotlandwolle mit Lincoln Locken |
| Gotlandwolle und die Blumen aus selbstgefärbter Polwarthwolle |
| selbstgefärbte Polwarthwolle über Baumwollgaze schwarze Merinoschnur mit Perle mit etwas selbstgefärbter Seide |